Rettungskarte

Rettungskarte

Auf die Frage: Wie können Sie der Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall helfen?
Gibt es nur eine Antwort:  Mit der Rettungskarte!

Stellen Sie sich vor, Sie verunfallen mit ihrem Fahrzeug und kommen eigenständig nicht mehr heraus. Die Türen bleiben verschlossen….

                         …die Feuerwehr kommt.

Nun wissen Sie genau, jetzt wird mir schnell geholfen und ich werde aus meinem Fahrzeug befreit.

Doch die Hilfe dauert, da alle möglichen Hilfsmittel an ihre Grenzen stoßen. 

                                  

Was ist der Grund für diese Hilflosigkeit?

Ihre Sicherheit wird unser Verhängnis. Denn die Automobilhersteller entwickeln ständig eine Vielzahl von neuen Modellen, um im internationalen Wettbewerb konkurrieren zu können. Um sich vom Konkurrenten abzuheben, werden die Fahrzeuge mit spezifischen Konstruktions-Details und modernen komplexen Ausstattungen versehen. Die wachsenden Sicherheitsansprüche und -anforderungen werden stetig erhöht. Sicherheitskomponenten wie Airbags, Gurtstraffer oder auch Karosserieversteifungen werden vermehrt verbaut.  Die daraus resultierenden elektrischen Leitungen und Druckzylinder nehmen somit ebenfalls zu.

Gerade diese Sicherheitseinrichtungen können für die Feuerwehr mit ihren  hydraulischen Scher- und Spreizwerkzeugen zu unverhofften Gefahren führen. Sobald die verbauten Druckbehälter der nicht ausgelösten Airbags oder die Gurtstraffer nachträglich beschädigt werden, besteht die Gefahr  kleiner Explosionen, welche für alle Beteiligten zu Verletzungen führen können. Auch die im Fahrzeug verbauten Gastanks und die zusätzlichen Batterien der Hybridtechnologie mit den im Fahrzeug verlaufenden Stromleitungen (650 V Hochspannung) müssen beachtet werden. Hinzu kommt der zusätzliche Schutz der Fahrgastzelle durch Karosserie-versteifungen, die mit hochfesten Werkstoffen versehen sind und mit herkömmlichem Rettungsgerät schwer zu durchtrennen sind.

Diese „Gefahren“ müssen schnellstmöglich erkannt werden.

Die Feuerwehr braucht daher umfassende Informationen über das verunglückte Fahrzeug. Sie muss wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile befinden. Ganz wichtig ist auch die Information, an welchen Stellen das Fahrzeug gefahrlos und schnell durch Trennwerkzeuge geöffnet werden kann, da sich genau in diesem Bereich keine Karosserieversteifungen oder Starkstromleitungen bzw. Druckbehälter befinden.

Um hier Abhilfe zu schaffen, wurden durch gemeinsame Initiative des VDA, der Automobilclubs und aller namhaften Autohersteller die Rettungsdatenblätter bzw. Rettungskarten entwickelt.

Hierbei handelt sich um ein farbiges DIN A4-Blatt (Hybrid 3 Blätter), welches am Fahrzeug vor Ort Aufschluss geben kann.

Der Platz für die Rettungskarten soll von außen sichtbar sein. Hierfür eignet sich die rechte untere Ecke der Frontscheibe. Die beste Lösung für die Platzierung ist in der Safetybag. Mehr Informationen zur Safetybag finden Sie hier: www.rettungskarten.eu  

Quellen: 
http://meine-rettungskarte.de/rettungskarten.html , 
http://www.rettungskarten.eu/ , 
http://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/sicher-unterwegs/rettungskarte/

 

 

150 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 450 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.

Kontakt

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    Feuerwehr Homburg,
    Am Hochrech 3
    DE-66424 Homburg

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    +49 (0) 6841 - 92410

  • kontakt@feuerwehr-homburg.de

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Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 400 m leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 3 cm auf. Die Schneefallgrenze steigt auf 600 Meter. Verbreitet wird es glatt.
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 13/12/2017 - 04:35 Uhr